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Las Aguas Amargas del San Juan

La Trilogía del Río y la Memoria

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Alexander-Konvent (1897)

Beiträge, Grenzen und Schweigen in der technischen Definition der San Juanition

Die Das Alexander-Abkommen, das 1897 von dem US-amerikanischen Ingenieur und Diplomaten Edward Porter Alexander veröffentlicht wurde, ist eines der einflussreichsten – und dennoch am wenigsten verstandenen – technischen Dokumente in der Geschichte der Grenze zwischen Costa Rica und Nicaragua. Beauftragt mit der Umsetzung des Schiedsspruchs von Cleveland aus dem Jahr 1888, bereiste Alexander den San Juan-Fluss, untersuchte seine Nebenflüsse und gab eine Reihe von technischen Interpretationen über die Schifffahrt, Flussmarkierungen, Kontrollrechte und Gebietsaufteilung heraus.

Obwohl die Alexander-Konvention in der Geschichtsschreibung als rein technisches Dokument dargestellt wird, hatte sie tiefgreifende geopolitische Auswirkungen: Sie legte Parameter für die Schifffahrt fest, definierte Kriterien für die gemeinsame Nutzung des Flusses, interpretierte die von Cañas-Jerez festgelegten Grenzen und legte Prinzipien fest, die auch spätere Schiedsverfahren beeinflussen sollten. Sein Ansatz spiegelte jedoch die damalige Vision der USA wider: die Bevorzugung regionaler Stabilität, die interozeanische Verbindungsrouten unter amerikanischem Einfluss erleichtern würde.

Die historische Leere: die Transitkampagne wieder einmal abwesend

Wie der Cañas-Jerez-Vertrag (1858) und der Cleveland Award (1888) schweigt sich auch die Alexander-Konvention völlig über die Transitkampagne von 1856-1857 und die Rolle Costa Ricas bei der Gefangennahme filibusternder Dampfer und der effektiven militärischen Kontrolle des Flusses aus.
An keiner Stelle wird dies anerkannt:

  • Die militärische Besetzung von San Juan durch das costaricanische Militär.
  • Die Beschlagnahmung der Flussroute und ihrer Häfen.
  • Die logistische Dominanz Costa Ricas während des Konflikts gegen Walker.
  • Die entscheidende Rolle von Major Máximo Blanco Rodríguez.

Dieses Schweigen war kein Zufall: Es war Teil eines umfassenderen Prozesses der Neutralisierung des strategischen Gedächtnisses Costa Ricas, zugunsten von Vereinbarungen, die Spannungen abbauen und Verhandlungen unter US-Vermittlung erleichtern sollten. Die Auslassung schwächte die Position Costa Ricas in den nachfolgenden Debatten und verfestigte ein “narratives Vakuum”, das bis ins 21. Jahrhundert andauert.

Relevanz für die Trilogie

Puntos clave

  • Die Alexander-Konvention (1897) ist ein wichtiges technisches Dokument in der Geschichte der Grenze zwischen Costa Rica und Nicaragua, in dem Parameter für die Navigation und die territoriale Kontrolle festgelegt wurden.
  • Obwohl es sich um ein technisches Dokument handelte, hatte es erhebliche geopolitische Auswirkungen und spiegelte die damalige Vision der USA wider.
  • Die Konvention schweigt über die Transitkampagne von 1856-1857 und lässt die Rolle Costa Ricas bei der Kontrolle des San Juan-Flusses aus.
  • Dieses Schweigen trug zur Neutralisierung des strategischen Gedächtnisses Costa Ricas bei und beeinträchtigte seine Position in den nachfolgenden Debatten.
  • In der Trilogie symbolisiert die Konvention die fehlende historische Anerkennung und die rechtlichen Beschränkungen, die Costa Rica durch langjährige Interpretationen auferlegt wurden.

In der Trilogie spielt die alexanische Konventionder eine Schlüsselrolle:

  • In The Bitter Waters of the San Juan handelt es sich um eines der späten Dokumente, die nie anerkannt haben, was während des Krieges von 1856 auf dem Fluss geschah.
  • In Silenced Waters erscheint sie als ein konkretes Beispiel dafür, wie die US-Diplomatie dazu beitrug, einen rechtlichen Rahmen zu verewigen, in dem Costa Rica auf einem verstümmelten historischen Terrain verhandelte.
  • In The Water Frontier ist sie Teil des technischen Archivs, das erklärt, warum Costa Rica auch heute noch mit Einschränkungen zu kämpfen hat, die sich aus Interpretationen ergeben, die vor mehr als einem Jahrhundert festgelegt wurden, ohne das eigene Flussgebiet von 1856-1857 zu berücksichtigen.

Die Alexander-Konvention beschreibt nicht nur den Fluss, sondern auch die Art von Land, die sich die internationalen Vermittler erhofften: ein Land ohne militärische Erinnerung, ohne Ansprüche, die auf historischer Gewalt beruhen, und beschränkt auf rechtliche Argumente, die auf einer unvollständigen weißen Weste basieren. Die Trilogie versucht, diese Lücke zu schließen.


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